HiToP Hochton-Therapie

HiToP ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung „High Tone Power Therapy“, auf deutsch „Hochton-Leistungs-Therapie“. Die physikalisch exakt Bezeichnung ist „elektrische Hochton- und Ultraton-Frequenz-Wechselfeld-Therapie“. In der Praxis spricht man stark vereinfachend von „Hochton-Therapie“. Die Hochton-Therapie hat sich in den letzten Jahren als wirksame Behandlung in einer wachsenden Zahl von Anwendungsgebieten etabliert.

Sie besteht in der Regel aus einer Ganzkörper-Behandlung („Beschwingung“) und einer oder mehreren lokalen (topischen) Behandlungen. Meist werden die Anwendungen in ruhiger und entspannter Atmosphäre durchgeführt. Sie werden in der Regel als sehr angenehm – gleichzeitig entspannend, „erleichternd“ und vitalisierend – empfunden.

Wirkungsweise

Hochtonfrequenzen zwischen 4000 und 32700 Hertz bewirken Veränderungen der biochemischen und bioelektrischen Vorgänge in der Zelle. Die Kooperation und Kommunikation zwischen den Zellen wird gefördert und das Energiepotenzial der Zellen erhöht. Der Patient fühlt sich nach der Therapie erfrischt, der Stoffwechsel wird angeregt. Nach der Behandlung fühlt sich der Patient entspannter und vitaler.

Indikationen

Das Verfahren hat sich besonders bei der Behandlung von schmerzhaften Gelenkerkrankungen wie Arthrose (insbesondere Kniearthrose), Schulter-Schmerz-Syndromen, Rückenschmerzen, Migräne, offenen Wunden ( Ulcus cruris ) und Schmerzen nach Verletzungen und Operationen bewährt. Zudem wird bei Polyneuropathie von einer Linderung der Symptome berichtet.

Des Weiteren hilft die Hochtontherapie bei der Revitalisierung bei allgemeiner körperlicher Erschöpfung und chronischen Erkrankungen. Auch im Profisport wird auf diese Behandlungsmethode zur Optimierung der Regeneration zurückgegriffen.

Behandlungsablauf

Der Patient liegt während der Behandlung auf einer Liege. Die Behandlungsserie umfasst meist 10 Sitzungen, jede Behandlung dauert ca. eine Stunde. Es sind in der Regel 2-3 Sitzungen pro Woche vorgesehen. Die Therapie ist für den Patienten sehr angenehm und nebenwirkungsfrei. Er verspürt nur ein leichtes, zeitweise abklingendes Kribbeln. Musik über Kopfhörer kann für eine zusätzliche Entspannung sorgen.

Zur Übertragung oder „Überleitung“ der Schwingungen in und durch den Körper werden weiche Leitgummiplatten angelegt, die im Nacken oder – bei regionalen Behandlungen im Bereich des Rückens oder der Unterschenkel – einfach zwischen Körper und die Unterlage geschoben werden oder in den anderen Fällen mit elastischen Bändern fixiert werden können.

Gegenanzeigen

  • Patienten mit Herzschrittmachern
  • Patienten mit sonstigen elektrischen Implantaten

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass diese Therapieform keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse darstellt. Die Behandlung erfolgt in Anlehnung an die Gebührenordnung für Ärzte. Bei privat Krankenversicherten wird die Behandlung (je nach Vertragsgestaltung) im Regelfall erstattet.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.